Allein in Schleswig-Holstein gibt es rund 30 DRK-Selbsthilfegruppen und Gesprächskreise, aber auch spezifische Angebote für Jung und Alt: So bildet das DRK zum Beispiel ehrenamtliche Kinderpat*innen aus, die krebskranke Eltern entlasten, in dem sie deren Kinder stundenweise betreuen und der Familie so eine kurze Auszeit vom schwierigen Alltag ermöglichen. Ebenfalls ehrenamtlich tätig sind die „DRK-Besuchsfreund*innen“ – sie leisten insbesondere kranken und alleinstehenden Menschen Gesellschaft. Die Ehrenamtlichen sind bzw. waren oft selbst oder als Angehörige von einer Krebserkrankung betroffen, kennen also die Gefühlslage und stehen auch für Einzelgespräche bereit.
„All unsere Angebote haben eines gemeinsam: Wir lassen die Menschen mit ihrem Schicksal nicht allein. Wir wollen Einsamkeit vorbeugen und Lebensfreude schenken“, erklärte Nadine Lenschau, Vorstand (Sprecherin) des DRK-Landesverbandes.
Weitere Informationen zu diesen Angeboten und zum Fortbildungsangebot für ehrenamtliche Helfer*innen: www.drk-sh.de/leben-mit-krebs
Darüber hinaus ermutigt der DRK-Landesverband dazu, die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung wahrzunehmen: „Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind auch die Aussichten für den Heilungsprozess“, erläuterte Dr. Marret Bohn, Ärztin und Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes. Laut der Deutschen Krebshilfe könnten rund 50 Prozent der erwachsenen Krebspatienten heutzutage geheilt werden.
Von großer Bedeutung sind auch Blutspenden: Rund 20 Prozent aller Blutpräparate kommen laut DRK-Blutspendedienst Krebspatient*innen zugute. Blutspender*innen leisten also lebensrettende Unterstützung für Krebspatienten.
Alle DRK-Blutspendetermine in Schleswig-Holstein und Hamburg:
www.blutspende-nordost.de
