· Pressemitteilung

Ein Hauch von Olympia: DRK-Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen

Am 28. Februar 2026 bebte das Hallenbad Bad Segeberg wie seit zwölf Jahren nicht mehr: Über 200 Aktive aus DRK-Wasserwacht und Jugendrotkreuz verwandelten die Schwimmhalle beim DRK-Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen in eine Arena mit echter Olympia-Atmosphäre. Schon als am Morgen der traditionelle Schlachtruf „Patsch? – Nass!“ durch die Halle donnerte, war klar: Dieser Landeswettbewerb würde in Erinnerung bleiben.

16 Gruppen — 14 Teams des Jugendrotkreuzes (unter 16 Jahren) und 2 weitere der Wasserwacht — aus Nordfriesland, Dithmarschen, Kiel, Segeberg und dem Herzogtum Lauenburg lieferten sich packende Wettkämpfe in den Altersklassen 8–10 Jahre, 11–13 Jahre, 14–16 Jahre und Erwachsene. Mit vollem Einsatz wurde geschwommen, gerettet, getaucht und gesprintet. Während im Becken um jede Sekunde gekämpft wurde, feuerten Teamkamerad*innen und Betreuer*innen lautstark an.

Nadine Lenschau, Vorstandssprecherin des DRK-Landesverbandes, sagte: „Ich bin tief beeindruckt vom Engagement der Athletinnen und Athleten. Die Euphorie der Teilnehmenden ist mitreißend und geradezu greifbar. Nicht das Gewinnen ist hier entscheidend: Neben Teamgeist und Ehrgeiz stehen vor allem der gemeinsame Spaß und das kollektive Erleben im Mittelpunkt. Hier ist der Sieger vor allem das Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein.“ 

Doch damit nicht genug: Am Sonntag, 1. März, stellten die Teams des JRK ihr Können auch an Land unter Beweis. In praxisnahen Stationen zu Verkehrssicherheit, Erster Hilfe, politischer Bildung und Rotkreuz-Geschichte bewiesen die Teilnehmenden, dass Rettungsschwimmen weit mehr bedeutet als Tempo im Wasser – nämlich Verantwortung, Wissen und Gemeinschaft. Neben der Erstversorgung von täuschend echt simulierten Verletzten bewiesen die Jugendrotkreuzler*innen nicht nur Teamgeist und Geschicklichkeit, sondern demonstrierten auch ihr breites Wissen bei Themen wie Fake News, Ernährung, Straßenverkehr, Werbung und Konsumverhalten.

Auch DRK-Landespräsident Torsten Geerdts und Landeswasserwachtleiterin Carola Gottschlich ließen sich den Landeswettbewerb Rettungsschwimmen nicht entgehen und verfolgten das Geschehen gespannt. „Wer einmal so einen Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen miterlebt hat, weiß, dass die Atmosphäre unbeschreiblich ist“, betonte DRK-Landesverbandspräsident Torsten Geerdts. „Das gilt für den Wettbewerb in der Schwimmhalle, wenn jedes Teammitglied bis zum letzten Zentimeter auf der Bahn angefeuert wird, egal wie groß der Abstand zum anderen Team ist. Aber auch an den Stationen an Land herrscht in den Gruppen beim Lösen der wirklich anspruchsvollen Aufgaben eine enorme Konzentration und beeindruckende Entschlossenheit.“

Nach zwei spannenden Wettbewerbstagen im Wasser und an Land stand am Ende fest: Nordfriesland, Herzogtum Lauenburg und Kiel sicherten sich die ersten Plätze auf dem Siegertreppchen.

Der DRK-Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen war wieder mehr als ein Wettbewerb – er war ein Fest des Engagements, der Fairness und der Begeisterung. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Alle Platzierungen im Überblick:

 

Stufe 1

(8-10 J.)

Stufe 2

(11-13 J.)

Stufe 3

(14-16 J.)

Erwachsene

1.

Nordfriesland 1

Hzgt. Lauenburg

Kiel

Nordfriesland

2.

Nordfriesland 2

Nordfriesland 1

Nordfriesland

Segeberg

3.

Kiel

Kiel

Segeberg

 

 

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