Rundschreiben vom 24.03.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum TeamSH gehören aktuell rund 2000 Freiwillige in ganz Schleswig-Holstein. Auch Sie gehören zu diesen engagierten Menschen.

Für Ihre Bereitschaft zur Mithilfe und das, was Sie bereits für Flüchtlinge getan haben, danken wir Ihnen sehr herzlich.

Nicht alle TeamSH-Freiwilligen konnten bisher eingesetzt werden. Das bedarf folgender Begründung:

Die Hilfsbereitschaft der Schleswig-Holsteiner ist überwältigend. Neben dem TeamSH bieten alle Hilfsorganisationen, viele Kirchengemeinden und zahlreiche Vereine, wie zum Beispiel der Landfrauenverband, Sportvereine etc., Flüchtlingen wirksame Unterstützung an. Darüber hinaus gibt es landesweit viele weitere große und kleine Initiativen, die praktische Flüchtlingshilfe vor Ort leisten. Wir sehen diese Initiativen selbstverständlich nicht als Konkurrenz, sondern freuen uns, gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten Hilfe für Flüchtlinge anbieten zu können.

Rundschreiben vom 28.10.2015

Dies ist unser fünftes Rundschreiben an alle Freiwilligen des TeamSH.

Die ersten vier können Sie auf unserer Homepage www.drk-sh.de/teamsh nachlesen. Sie finden dort Informationen und Erläuterungen, die für die Mitarbeit im TeamSH wichtig sind.

Hier nun weitere aktuelle Informationen:

1. Forum für TeamSH-Freiwilligen

Auf der Homepage www.drk-sh.de/teamsh haben wir ein Forum für TeamSH-Freiwillige eingerichtet. Hier kann man mit anderen Freiwilligen in den direkten Austausch treten, um zum Beispiel Fahrgemeinschaften zu bilden oder Fragen zu stellen, die die Arbeit mit Flüchtlingen betreffen. Bisher wird diese Möglichkeit des Austausches noch nicht sehr genutzt. Benutzerdaten und Passwort senden wir gern zu. Einfach eine E-Mail an Teamsh@drk-sh.de schreiben. Einloggen kann man sich dann unter "intern" auf der TeamSH-Seite.

2. TeamSH-Betreuung in den DRK-Kreisverbänden

Der DRK-Kreisverband Rendsburg-Eckernförde hat die Koordination der TeamSH-Freiwilligen in eigene Regie übernommen. Ebenso wie bereits seit längerem die DRK-Kreisverbände Flensburg-Stadt und Neumünster. Auch in allen anderen DRK-Kreisverbänden gibt es inzwischen eingewiesene TeamSH-Koordinatoren.

3. Einsatzstellen

Freiwillige des TeamSH helfen zurzeit in folgenden Aufnahmestellen für Flüchtlinge: Rendsburg, Lübeck, Kellinghusen, Albersdorf, Boostedt, Seeth, Putlos und Schloss Salzau. Außerdem arbeiten sie in Kleiderkammern außerhalb der Aufnahmeeinrichtungen, so in Rendsburg, Putlos, Neumünster und Lübeck. Unterstützt wird auch in den Notunterkünften für durchreisende Flüchtlinge in Kiel und Flensburg. Im DRK-Landesverband helfen TeamSH-Freiwillige bei der Verwaltung der inzwischen über 1700 Registrierten.

4. Ausschreibungen

In unseren Ausschreibungen werden jeweils die für die kommende Woche zu besetzenden Zeiten angegeben. Das bedeutet nicht, dass nur Helfer gesucht werden, die während des gesamten angegebenen Zeitraums mithelfen können. Jeder der stunden- oder tageweise helfen möchte, kann sich melden. Zu diesem Verfahren hat es einige Rückfragen gegeben, die entsprechend beantwortet wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr TeamSH

DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Klaus-Groth-Platz 1 24105 Kiel Tel: +49 (0)431 5707-707 Fax: -218 E-Mail: TeamSH@drk-sh.de

Rundschreiben vom 13.10.2015

Heute wenden wir uns mit unserem vierten Rundschreiben an alle Freiwilligen im TeamSH. Sollten Sie die ersten drei nicht erhalten oder noch nicht gelesen haben, können Sie die Schreiben auf unserer Homepage www.drk-sh.de/teamsh nachlesen. Sie finden dort Informationen und Erläuterungen, die für die Mitarbeit im TeamSH wichtig sind.

Hier nun weitere aktuelle Informationen:

1. Das TeamSH ist zur großen Bewegung geworden

Über 1500 Freiwillige haben sich seit Anfang September für das TeamSH registrieren lassen. Dafür sagen wir ein großes Dankeschön. Diese Hilfsbereitschaft hat uns überwältigt!

Mittlerweise gibt es in den meisten unserer DRK-Kreisverbänden eingewiesene TeamSH-Koordinatoren. Sie werden künftig für die Freiwilligen zuständig sein. Die Hilfe für Flüchtlinge wird in den Kreisen und kreisfreien Städten an vielen Orten geleistet. Unsere Kreisverbände und Ortsvereine sind dort nah dran am Geschehen.

In Flensburg und Neumünster liegt die Koordination der Freiwilligen bereits ganz in der Hand des jeweiligen DRK-Kreisverbands. Weitere Kreisverbände werden diesen Beispielen in den kommenden Wochen folgen. So war es von Anfang an geplant. 

Wir möchten Ihnen in diesem Zusammenhang noch einmal sagen, dass wir mit Ihren Daten sehr sorgsam umgehen:

2. Information zur Datenverarbeitung und  Datensicherheit

  • Ihre Daten, die Sie bei der Registrierung in die Eingabemaske eingegeben haben,  speichern wir zentral in unserer  Datenbank „DRK-Server“. Dort vermerken wir auch Ihre Einsätze.
  • Die einzelnen DRK-Verbände und –Einrichtungen habe in dem Umfang Zugriff auf diese Daten, wie es für die Aufgabenerfüllung der jeweiligen Stelle jeweils erforderlich ist.
  • Nur berechtigte Nutzer können daher auf die Daten zugreifen. Es sind umfangreiche Datenschutzmaßnahmen getroffen.
  • Jederzeit können Sie die Löschung Ihrer auf dem DRK-Server gespeicherten Daten verlangen.

3. Landesunterkünfte/Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge – Das TeamSH hilft

Flüchtlinge werden in Schleswig-Holstein zunächst in Erstaufnahmestellen und Unterkünften des Landes untergebracht. Zwölf davon betreuen zurzeit (Stand 12.10.2015) DRK-Kreisverbände. In vielen haben TeamSH-Helfer bereits tatkräftig geholfen, in anderen sind TeamSH-Einsätze in Vorbereitung.
Wichtig ist uns, dass Freiwillige des TeamSH immer einen Ansprechpartner vor Ort haben, der sie einweist und an den sie sich wenden können. Wo dies noch nicht organisiert werden konnte, da schicken wir auch niemanden hin. Das ist unser Anspruch, an dem wir uns orientieren. Sobald in einer vom DRK geführten neuen Landeseinrichtung die Anlaufphase abgeschlossen ist, kann das TeamSH sehr wirksam unterstützen. Die Länge der Anlaufphase ist unterschiedlich und unter anderem von der Größe der Einrichtung abhängig.

Die jeweiligen Leitungen freuen sich über jede Mithilfe und geben uns sofort Bescheid, wenn alles für den Einsatz von TeamSH-Freiwilligen vorbereitet ist.
Eine solche Vorbereitung ist wichtig und macht die freiwillige Unterstützung effektiv. Bitte haben Sie Verständnis, wenn dafür Zeit gebraucht wird.

Rundschreiben vom 18.09.2015

Das TeamSH gibt es nun seit gut drei Wochen. Über 1000 Freiwillige haben sich bereits registriert und immer noch werden es mehr. Viele von Ihnen konnten bereits in den Einsatz vermittelt werden. Wir danken Ihnen dafür, dass auch Sie mit dabei sind. Nachfolgend einige Informationen, die für alle registrierten TeamSH-Mitglieder wichtig sind:

  1. Helferausweise, Helferwesten
    Für alle TeamSH-Helfer haben wir zur Kennzeichnung und Legitimation Helferausweise zum Anstecken und Helferwesten mit dem TeamSH-Logo produzieren lassen und an die Einsatzstellen geliefert. Sie werden dort an die eingesetzten Helfer ausgegeben. Bitte geben Sie die Westen nach dem Dienst wieder ab und bringen Sie den Helferausweis zu einem nächsten Einsatz wieder mit. Bitte wenden Sie sich an Ihre Rotkreuz-Ansprechpartner an den Einsatzstellen, um Ausweise und Westen zu erhalten
  2. Anschreiben per E-Mail, Besonderheiten

    • Ihre Daten werden in eine Datenbank eingepflegt, aus der auch die E-Mails an die TeamSH-Mitglieder erstellt werden. Dabei ist es aus technischen Gründen so, dass in den Anschreiben pro E-Mail-Adresse nur ein Ansprechpartner genannte werden kann, auch wenn sich unter der gleichen Adresse mehrere Personen registriert haben. Häufig ist dies bei Paaren der Fall. Dafür bitten wir um Verständnis. Die jeweils nicht genannte Person selbstverständlich ebenso in der Datenbank erfasst und in gleicher Weise gebeten zu helfen.
    • Manchmal senden wir E-Mails an einen größeren Empfängerkreis, um Einsätze zu besetzen. Auch hier ist das Verfahren ab einem bestimmten Punkt vollautomatisiert. Nur so ist es möglich, mit den großen Datenmengen effektiv umzugehen. Unsere Datenbank ermöglicht die Auswahl nach vielen, aber nicht allen Gesichtspunkten. Deshalb kann es sein, dass Sie auch dann eine E-Mail bekommen, wenn sie z. B. zuvor gebeten haben, an bestimmten Tagen nicht eingesetzt zu werden oder nur an bestimmten Orten helfen können, weil Sie nicht mobil sind. Bitte reagieren Sie in diesen Fällen einfach nicht auf diese E-Mails und haben Sie Verständnis dafür, dass wir unseren Adressverteiler nicht immer genau anpassen können.

Rundschreiben vom 10.09.2015

Allgemeiner Sachstand

Das TeamSH gibt es nun seit gut zwei Wochen. Über 700 Freiwillige haben sich bereits registriert und immer noch werden es mehr. Mittlerweile hat sich das Verfahren, mit dem wir Freiwillige dorthin vermitteln, wo sie dringend gebraucht werden, recht gut eingespielt. Vielleicht gehören Sie sogar zu den Freiwilligen aus dem TeamSH, die bereits im Einsatz waren und helfen konnten. Die Flüchtlinge brauchen diese Hilfe und wir vom Roten Kreuz brauchen auch weiterhin die Hilfsbereitschaft der TeamSH-Mitglieder, auch derer, die noch nicht vermittelt wurden. Viele Flüchtlinge werden lange in Schleswig-Holstein bleiben. Sie werden in den Städten und Gemeinden unsere Nachbarn sein und Ansprechpartner benötigen, die ihnen in vielen Situationen weiterhelfen. Gemeinsam mit unseren Kreisverbänden und Ortsvereinen und Ihnen als TeamSH-Mitglied wollen wir diese Hilfe dauerhaft leisten.

Vereinbarung zur Mitarbeit/ Schweigepflichterklärung:

Wir haben für die TeamSH-Mitglieder ein Formular entwickelt, das ab jetzt bei den Einsätzen ausgefüllt werden soll. Das hat nicht zuletzt versicherungsrechtliche Gründe, betrifft aber auch die Schweigepflicht. TeamSH-Mitglieder werden damit im Einsatz, was dies betrifft, unseren ehrenamtlichen Rotkreuzhelferinnen und -helfern gleichgestellt. Das ist uns wichtig. Zum Download steht Ihnen das Formular Vereinbarung über die freie Mitarbeit im TeamSH im Deutschen Roten Kreuz bereit. Bitte drucken Sie es aus und bringen Sie es ausgefüllt zu Ihrem ersten oder nächsten Einsatz mit.

Dazu noch folgende Anmerkungen zum Thema Impfschutz

Der notwendige Impfschutz, bzw. die Grundimmunisierung entsprechen dem, was ohnehin Standard ist. Bitte überprüfen Sie dies noch einmal (Impfpass) und ziehen Sie im Zweifel Ihren Hausarzt zu Rate. TeamSH-Mitglieder, die im beruflich medizinischen Bereich arbeiten, werden weitere Impfungen (z.B. gegen Hepatitis) haben. Für die Flüchtlingshilfe im nichtmedizinischen Bereich sind sie nicht erforderlich. Unsere Sorgfaltspflicht erfordert es Sie auf darauf hinzuweisen, dass Ihr Impf- und Immunstatus dem üblichen Standard entsprechen sollte. 

Rundschreiben vom 02.09.2015

Wir freuen uns, dass Sie Ihre Zeit und Ihre Fähigkeiten einbringen möchten, um Flüchtlingen in Schleswig-Holstein zu helfen. Rund 600 Personen haben sich bereits für das TeamSH gemeldet und es gehen  ständig weitere Meldungen ein. 

Das TeamSH befindet sich noch im Aufbau. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich das Vermittlungsverfahren noch etwas einspielen muss. 

Wir gleichen jetzt den konkreten Hilfebedarf vor Ort mit den Angaben aller TeamSH-Mitglieder ab. Wenn Anforderung und Hilfsangebot zusammenpassen, wird eine Rotkreuzdienststelle mit Ihnen Kontakt aufnehmen, Ihnen ein Einsatzangebot machen und Ihnen Einsatzort und Rotkreuz-Ansprechpartner nennen. Natürlich ist es Ihre Entscheidung, ob Sie das Angebot annehmen.

Das Rote Kreuz in Schleswig-Holstein ist dankbar für jede Unterstützung bei der Betreuung von Flüchtlinge in den Erstaufnahmestellen aber auch dort, wo sie nach Verteilung auf die Kreise und kreisfreien Städte unterkommen.

Wir werden in einem fortlaufenden Prozess weiterhin ermitteln, welche Unterstützung an welchen Orten durch das TeamSH gebraucht wird und dann jeweils an die TeamSH-Mitglieder mit den passenden Voraussetzungen herantreten. 

Dieser Prozess kann sich länger hinziehen. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, wenn Sie nicht sofort, sondern vielleicht erst später zum Einsatz kommen.