Die Ursprünge des Suchdienstes
liegen in Flensburg

Dort wurden bereits wenige Wochen vor der Kapitulation der Hitler-Armee am 8. Mai 1945 die Flüchtlinge registriert, die in überladenen Schiffen aus den an der Ostsee liegenden deutschen Ostgebieten im Hafen ankamen. Informationen über Verschollene wurden gesammelt. Damals war jeder Vierte ein Suchender oder Gesuchter. Unter schwierigsten Bedingungen bemühten sich Freiwillige, Angehörige zu finden und Familien wieder zusammenzuführen. Durch die etappenweise Öffnung und Freigabe von Archiven der osteuropäischen Staaten können auch heute noch Schicksale geklärt werden.

 

Das Aufgabenspektrum des DRK-Suchdienstes umfasst im Wesentlichen

  • die Suche nach Vermissten infolge eines bewaffneten Konfliktes oder einer Katastrophe
  • Schicksalsklärungen von Angehörigen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg
  • Familienzusammenführungen im Rahmen des Aufnahmeverfahrens nach dem Bundesvertriebenengesetz

 

Bei Beratungsbedarf zu Fragen der Familienzusammenführung (Bundesvertriebenengesetz, Staatsangehörigkeits- und Aufenthaltsgesetz) können Sie sich jederzeit gern an die Beratungsstellen in den DRK-Kreisverbänden oder im DRK-Landesverband wenden.

 

 

Der DRK-Landesverband Schleswig-Holstein arbeitet in Fragen der Familienzusammenführung eng zusammen mit dem DRK-Suchdienst in Hamburg  und in Nachforschungsangelegenheiten mit dem DRK-Suchdienst in München. DRK-Suchdienst