LAG für neuen Sprachförderungs- und Integrationsvertrag

Rund 4.000 Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein haben bereits vom neuen Sprachförderungs- und Integrationsvertrag profitiert. „Damit ist der Vertrag ein voller Erfolg und trägt ganz klar zur besseren Integration von Flüchtlingskindern bei“, sagt Torsten Geerdts, Vorsitzender der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände (LAG). Die Landes-Arbeitsgemeinschaft setzt sich nun für eine Neuauflage der Vereinbarung im kommenden Jahr ein.

Seit vergangenem Sommer fördert das Land Schleswig Holstein zahlreiche sprachfördernde kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche mit ausländischer Herkunft. Grundlage ist der zwischen dem Ministerium für Schule und Berufsbildung und der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände geschlossene Sprachförderungs- und Integrationsvertrag. Er sieht ein Fördervolumen in Höhe von 1,5 Millionen EURO vor. Die landesweit mehr als 100 Projekte reichen von gemeinsamen Ausflügen, Tanz- und Theaterprojekten bis hin zum gezielten Sprachförderungsunterricht am Nachmittag.

„Auf diese Weise soll die deutsche Sprache spielerisch und im freundschaftlichen Umgang miteinander gelernt und gelebt werden“, so Geerdts. „Mit den professionellen Hilfsangeboten unterstützen die Wohlfahrtsverbände Menschen ausländischer Herkunft bei der Integration in die deutsche Gesellschaft und beim Aufbau eines selbstbestimmten Lebens in ihrer neuen Heimat.“

Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen setzen sich die Wohlfahrtsverbände für eine Fortsetzung des Vertrages ein. „Der Bedarf nach sprachfördernden Angeboten ist nach wie vor hoch. Die Projekte stellen eine wertvolle und notwendige Ergänzung zur rein schulischen Sprachförderung dar“, betont Geerdts.

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Torsten Geerdts, DRK-Vorstandssprecher und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände (LAG)

Torsten Geerdts, DRK-Vorstandssprecher und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände (LAG)