Pakistan: Hunderttausende durch Zyklon obdachlos

Rotkreuzlerin Ina Blümel aus Kiel fliegt morgen in die Krisenregion

Kiel, 24. Juli 2007

19/2007

Nach dem tropischen Wirbelsturm Ende Juni und nachfolgendem sintflutartigem Regen hat das DRK gemeinsam mit dem Pakistanischen Roten Halbmond bereits mehrere Tonnen Medikamente den Menschen in den Provinzen Belutschistan und Sindh zur Verfügung gestellt. Damit können 3000 Familien in den kommenden Monaten eine medizinische Grundversorgung erhalten. Sie benötigen vor allem Medikamente wie Infusionen, Mittel gegen Atemwegserkrankungen, Penicillinpräparate und Schmerzmittel. Mehrere ärzte kümmern sich um Erkrankte und Verletzte. Denn nach den Unwettern leiden die Betroffenen vor allem an Durchfall, Hautinfektionen und Atemwegserkrankungen.

Morgen wird auch die Kieler Krankenschwester Ina Blümel (33) in die Krisenregion aufbrechen. Ihr Auftrag lautet, die lokalen Helfer vom Pakistanischen Roten Halbmond mit ihrem Sachverstand, den sie während vier Auslandsaufenthalten und in ihrem Studium zum Master of international health in Kopenhagen gesammelt hat, zu unterstützen. Für die gelernte Krankenschwester und Rotkreuzlerin (Kreisverband Kiel) ist es bereits der vierte Einsatz nach dem Erdbeben im Iran, einem Einsatz im Sudan, der Hilfe für die Opfer des Tsunamis und der überschwemmung in Kenia.

Das DRK arbeitet seit über 20 Jahren mit dem Pakistanischen Roten Halbmond zusammen. Seit dem schweren Erdbeben im Oktober 2005 unterstützt es die Schwestergesellschaft besonders beim Aufbau eines Systems zur Gesundheits- und Katastrophenvorsorge, denn Pakistan ist eines der Länder, die am häufigsten von Naturkatastrophen betroffen sind. Um den Menschen in Pakistan helfen zu können, bittet das DRK um Spenden:

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 41 41 41
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Pakistan

Gern vermittelt die Pressestelle des Bundesverbandes
(030 – 85404 155) den Kontakt zu der Helferin aus Schleswig-Holstein.

« zurück zu: Aktuelles