Wirtschaftskrise trifft Baltische Staaten hart. DRK-Landesverband startet Hilfsgütertransport

Kiel, 17.05.2010

Am Montag (17. Mai 2010) starteten zwei Lastkraftwagen des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein zu einem Hilfsgütertransport in die Baltischen Staaten Litauen und Estland.

Der Präsident des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Henning Kramer, steuert zum siebten Mal einen vollgepackten18-Tonner in die Region. Er fährt im Konvoi mit einem 7,5 Tonnen schweren Rotkreuz-LKW, den Johannes Petersen, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Schleswig-Flensburg und Mitglied im Präsidium des DRK-Landesverbandes, lenkt.

An Bord der bis unters Dach beladenen Lastkraftwagen werden dringend benötigte Hilfsgüter transportiert. Sie sind für Alten- und Pflegeheime, Sozialstationen, Kinderheime, Kleiderkammern und bedürftige Familien bestimmt. Die Ladeliste ist lang. Pflegebetten, Matratzen, Klinikbetten, Rollstühle, Gehwagen, Krücken, Bekleidung  und vieles mehr sollen vor Ort helfen, die Not zu lindern.

„Wie meistens in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind alte, pflegebedürftige und auch behinderte Menschen diejenigen, die darunter besonders zu leiden haben, weil häufig auch die ohnehin mehr als bescheidenen Renten gekürzt worden sind“, sagte Kramer vor der Abfahrt. Die beiden Rotkreuz-LKWs benutzen die Fähroute Kiel – Klaipeda (Litauen) und beginnen dann am 18. Mai von der litauischen Hafenstadt aus mit einer Rundtour durch Litauen und Estland. Die Hilfsgüter werden direkt dort hingefahren, wo sie benötigt werden.

Sie stammen aus Beständen des Deutschen Roten Kreuzes von Firmen und privaten Spendern. Mit Geldspenden beteiligten sich der zweite Kieler Rotary-Club, der Inner-Wheel-Club Kiel, die Johanniter Unfallhilfe Kiel und Privatpersonen.  

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Landesverbands-Präsident Henning Kramer im Führerhaus seines 18-Tonners (Archivfoto).

Landesverbands-Präsident Henning Kramer im Führerhaus seines 18-Tonners (Archivfoto).