Pädagogische Ziele

Vorbemerkungen

 

  • Durch Vorbild, Handeln und Anleiten sind die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung - wie in den Rahmenrichtlinien festgelegt - die Richtschnur für die Erziehung in DRK-Kindertageseinrichtungen.
  • Das Rote Kreuz will mit seiner Arbeit einen Beitrag zur positiven sozialen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Dabei setzt es sich zum Ziel, Menschen, die sich ihm anvertrauen, in deren Fähigkeiten zu stärken und ihre Eigenkräfte zu fördern, damit sie selbstverantwortlich handeln können. Unsere Kindertageseinrichtungen fördern die Entwicklung zu einer "eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit". Gegenseitiges Verständnis, Freundschaft und das friedliche Zusammenleben der Menschen sollen angeregt und gefördert werden.
  • Das Rote Kreuz unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung, politischer Überzeugung und speziellen körperlichen und geistigen Bedingungen. Unsere Gruppen sind offen für Kinder verschiedener Nationalitäten, aus Elternhäusern mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Religionen.

Der Rahmen für das Leben und Arbeiten in den Kindergruppen bildet der Jahresrhythmus und der situationsorientierte Ansatz. Dabei bestimmen die Kinder den Kindergartenalltag aktiv mit.

Um die frühe Bildung von den Kitas bis zur Grundschule zu fördern, sind 2004 "Leilinien zum Bildungsauftrag von Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein"vorgelegt worden. Die Leitlinien geben in sechs Bildungsbereichen Anregungen für unsere tägliche didaktische und methodische Arbeit in der Kita.

Weitere Informationen: Leitlinien Bildungsauftrag

Wir arbeiten nach folgenden Grundsätzen:

  • Wir nehmen uns Zeit für die Eingewöhnung neuer Kinder und erwarten das auch von den Eltern. Der Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte ist eine sensible Phase für Eltern und Kind und muss sorgfältig begleitet werden. Wir erwarten, dass sich ein Elternteil bis zu 2 Wochen Zeit für diesen wichtigen Lebensabschnitt des Kindes nimmt. Weitere Informationen zum Thema "Eingewöhnung" finden Sie hier.
  • Zu unseren Zielen gehören die Entwicklung und Stärkung von Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Hilfsbereitschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl, Selbständigkeit sowie Konfliktbearbeitung.
  • Jedes Kind wird als Individuum gesehen. Es hat Rückzugsmöglichkeiten und kann den Ort des Spieles frei wählen.
  • Wir arbeiten in allen Gruppen altersübergreifend, damit die Kinder auch voneinander lernen.
  • Durch die gruppenübergreifenden Aktionen entstehen Freundschaften auch außerhalb der eigenen Gruppe.
  • Ausflüge zu Fuß oder mit dem Bus dienen dem Erkunden der Umgebung und dem Erlernen des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr.
  • Durch die Exkursionen erfahren die Kinder Selbständigkeit.
  • Mit einem vielfältigen Angebot an Spielmöglichkeiten zeigen wir ihnen Alternativen zum Spielen auf der Straße und zur "Langeweile" auf.
  • Mit einem großen Angebot von Bilderbüchern fördern wir den Zugang der Kinder zur Sprache und zur Schrift. Außerdem werden durch regelmäßiges Vorlesen weitere Kompetenzen der Kinder, wie z.B. das Text- und Sinnverständnis, die Lesefreude, die Vertrautheit im Umgang mit Büchern und Schriftsprache und die sprachliche Abstraktionsfähigkeit gefördert und trainiert ("Literacy"- Konzept).
  • Wir bieten Sprachtherapien vor Ort und in Kleingruppen an.
  • Abwechslungsreiche Aktionsschwerpunkte sollen das Interesse der Kinder wecken. Zu ihnen gehören Waldwochen und Waldtage, psychomotorisches Turnen, Kunst im Kindergarten oder Meditation.
  • Weitere Informationen: Unser Pädagogisches Konzept als Download.

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