Pädagogische Zielsetzung

 Vorbemerkungen:

  • Mit der Trägerschaft von Tageseinrichtungen für Kinder erfüllt das DRK nicht nur seinen satzungsgemäßen Auftrag, sondern es will durch sein Tun im Geiste seines Begründers Henry Dunant wirken.
  • Durch Vorbild, Handeln und Anleiten sind die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung - wie in den Rahmenrichtlinien festgelegt - die Richtschnur für die Erziehung in DRK-Kindertageseinrichtungen.
  • Das Rote Kreuz will mit seiner Arbeit einen Beitrag zur positiven sozialen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Dabei setzt es sich zum Ziel, Menschen, die sich ihm anvertrauen, in deren Fähigkeiten zu stärken und ihre Eigenkräfte zu fördern, damit sie selbstverantwortlich handeln können. Unsere Kindertageseinrichtungen fördern die Entwicklung zu einer "eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit". Gegenseitiges Verständnis, Freundschaft und das friedliche Zusammenleben der Menschen sollen angeregt und gefördert werden.
  • Das Rote Kreuz unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung, politischer Überzeugung und speziellen körperlichen und geistigen Bedingungen.
  • Unsere Gruppen sind offen für Kinder verschiedener Nationalitäten, aus Elternhäusern mit unterschiedlichen Sprachen, Weltanschauungen und Religionen.

Das Folgende kann nur ein kleiner Einblick in unsere Arbeit sein. Deshalb hier unser ausführliches pädagogisches Konzept zum Download.

Der Jahresrhythmus und der Situationsansatz bilden den Rahmen für das Leben und Arbeiten in den Kindergruppen. Die Kinder spielen, singen, tanzen, basteln, malen, turnen und lernen in ihren Kerngruppen, werden aber auch dazu ermutigt, Kontakte zu Kindern in anderen Gruppen im Haus zu knüpfen.

Um die frühe Bildung von den Kitas bis zur Grundschule zu fördern, sind 2004 "Leilinien zum Bildungsauftrag von Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein" vorgelegt worden. Die Leitlinien geben in sechs Bildungsbereichen Anregungen für die tägliche didaktische und methodische Arbeit in der Kita.

 

Weiterführende Links:

Dabei arbeiten wir nach folgenden Grundsätzen:

  • Unsere pädagogische Arbeit geht von den Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien aus.
  • Wir nehmen uns Zeit für die Eingewöhnung neuer Kinder und erwarten das auch von den Eltern. Der Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte ist eine sensible Phase für Eltern und Kind und muss sorgfältig begleitet werden. Wir erwarten, dass sich ein Elternteil bis zu 2 Wochen Zeit für diesen wichtigen Lebensabschnitt des Kindes nimmt. Auch im späteren Kita-Alltag bitten wir die Eltern, sich Zeit für das Bringen und Abholen Ihres Kindes zu nehmen.
  • Im persönlichen Gespräch wird herausgefunden, was im Leben von Kindern und Familien wichtig ist.
  • Durch unsere pädagogische Arbeit möchten wir Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein der Kinder stärken, ihre Kreativität und Phantasie anregen sowie ihr Sozialverhalten fördern. Nach der Devise "Hilf mir, es selbst zu tun!" ermutigen wir die Kinder, Neues auszuprobieren und erlernte Fertigkeiten anzuwenden. Auch wenn es etwas länger dauert und am Anfang noch schwer fällt, das eigene Schuhband selbst zuzubinden oder den Pulli alleine anzuziehen.
  • Wir nehmen die Kinder in all ihren Persönlichkeitsmerkmalen an, fördern sie, geben Hilfestellung, wo es erforderlich ist, setzen aber auch Grenzen. Diese Grenzen sollen die Kinder nicht beherrschen sondern anregen. Sie helfen, das Gefühl gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Achtung auszubilden.
  • Wir arbeiten in allen Gruppen altersübergreifend und interkulturell.  Durch Projekte zum Thema "Sprachförderung " fühlen sich auch die Kinder bei uns wohl, deren Erstsprache nicht deutsch ist.
  • Die Kinder gestalten ihre Situation in der Kita aktiv mit. So werden die Wünsche der Kinder zum Beispiel bei der Innenraumgestaltung oder beim Planen von Aktivitäten berücksichtigt.
  • Der Sinn von Werten und Normen erschließt sich den Kindern vor allem im täglichen Zusammenleben. Wir bieten den Kindern einen Tagesablauf, der ihnen eine Struktur und eine Orientierung bietet.
  • Die Kinder lernen in realen Lebenssituationen innerhalb und außerhalb der Kita in einem anregungsreichen Umfeld.
  • Die entscheidenden Entwicklungsprozesse der Kinder werden in einem Bildungsbuch/Portfolio dokumentiert.
  • Die Kinder lernen voneinander. Nicht immer muß die Erzieherin eingreifen, um kleine Probleme zu lösen. Kinder lernen bei uns auch, andere Kinder um Hilfe zu bitten.
  • Die pädagogische Arbeit beruht auf einer offenen Planung und wird dokumentiert. Auf unserem öffentlichen Wochenplan können die Eltern die Aktivitäten der Kinder verfolgen.
  • Wir arbeiten mit den Eltern zusammen. Wir tun dies durch regelmäßige Gespräche, Aushänge, Elternabende und Elternbriefe.
  • Unsere Kita entwickelt enge Beziehungen zum gesellschaftlichen Umfeld im Stadtteil. Wir gehen beispielsweise mit den Kindern auf den Wochenmarkt, besuchen die Polizei, die Kirche, das Theater, das Kino oder auch andere Kindertagesstätten und die Schulen.
  • Wir stehen zu unserer Verantwortung für den Stadtteil, in dem wir arbeiten und haben deshalb die Patenschaft für den Kinderspielplatz Calvinstraße übernommen.
  • Bewegungserziehung, künstlerisches Gestalten und Schulung der Sinne sind wichtige Grundpfeiler unserer Arbeit. Durch die Zusammenarbeit mit einer Sprachheillehrerin können wir den Eltern eine fachliche Beratung bei Fragen zum Thema Sprachentwicklung des Kindes schon in der Einrichtung anbieten (um Terminabsprache wird gebeten).
  • Alle Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter sind verpflichtet, an Schulungen über die Erste Hilfe am Kind teilzunehmen. Regelmäßig (alle 2 Jahre) wird ihr Ausbildungsstand von DRK-Ausbildern überprüft und aufgefrischt. Des weiteren besuchen sie regelmäßig Fortbildungen zu aktuellen pädagogische Fragen.
  • Durch spezielle Projekte, in denen die Kinder die jeweils andere Kultur kennenlernen, werden ausländische und deutsche Kinder gemeinsam gefördert.
  • In unserer Kinder- und Elternbibliothek können Bücher und Spiele ausgeliehen werden.
  • Wir stillen den Wissensdurst der Kinder, indem wir sie ermutigen Neues auszuprobieren.
  • Wir suchen und fördern den Kontakt mit anderen Kindertagesstätten im Stadtteil.
  • Unsere pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen suchen den Austausch mit den Schulen im Stadtteil, um die bei uns betreuten Kinder optimal zu fördern und ihnen einen reibungslosen Wechsel in die Schule zu ermöglichen. 
  • Für die zukünftigen Schulkinder bieten wir in unserer "Schlaufuchs-Gruppe" eine spezielle Vorbereitung auf die Schulzeit an. 

 

Eltern fragen sich oft: "Wie lernt mein Kind Deutsch?" oder "Spricht mein Kind zu wenig?" oder "Kann mein Kind zwei Sprachen lernen?". Mit diesen und anderen Fragen haben sich auch schon viele Pädagogen und Wissenschaftler beschäftigt. Eine Information des Staastsinstitut für Frühpädagogik (IFP) gibt dazu einige Informationen und Tipps.

  • Elternbrief zum Thema "Sprache" (dt.)
  • "Sprich mit mir" Internetseite für Eltern in russisch und türkisch mit vielen Informationen zur kindlichen Sprachentwicklung.

  • Weiter Informationen zum Thema Kindergesundheit.

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