Verbreitungsarbeit

So funktioniert Verbreitungsarbeit

  • Je nach Zielgruppe und Anforderung werden Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, Schulungen oder die Mitwirkung an Projekttage angeboten. Immer in enger Absprache mit den Veranstaltern.
  • Für neue ehren- und hauptamtliche Rotkreuzmitarbeiter gibt es das Rotkreuz-Einführungsseminar. Hier werden u.a. Kenntnisse über die Rotkreuzideale, Rotkreuzgrundsätze und das Humanitäre Völkerrecht vermittelt und zu aktuellen Ereignissen in Bezug gesetzt.
Das Rote Kreuz Handbuch

  • In den Schulungen für Führungskräfte der Rotkreuzbereitschaften  werden Kenntnisse zu den Rotkreuzidealen, Rotkreuzgrundsätzen und zum Humanitären Völkerrecht vertieft vermittelt. Rotkreuz-Führungskräfte sind wichtige Multiplikatoren für diese Themen und tragen sie an die Mitglieder der von ihnen geführten Gruppen heran.

  • Pädagogische Arbeit des Jugendrotkreuzes
Jugendrotkreuzkinder beim Rotkreuztag in Kiel 2013
Jugendrotkreuzkinder beim Rotkreuztag in Kiel 2013

Das Jugendrotkreuz (JRK) ist der anerkannte Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. In den Gruppenstunden wird aktive Verbreitungsarbeit in altersgemäßer Form betrieben. Die Jugendgruppenleiter sind entsprechend ausgebildet. Die Kenntnisse werden von ihnen in spielerischer Weise vermittelt. Zum Beispiel bei den JRK-Landeswettbewerben können die jungen Teilnehmer mit diesem Wissen punkten. Eine zusätzliche Motivation, es sich anzueignen.

Veranstaltungen zum Weltrotkreuztag, jedes Jahr am 08. Mai und im Rahmen der jährlichen Treffen am Rotkreuzgedenkstein in  Düppel (immer am 22. August) sind Beispiele für Anlässe, auf die Bedeutung des Humanitären Völkerrechts hinzuweisen. Dies geschieht mit Pressemitteilungen, aber auch im Rahmen von Podiumsdiskussionen und Ausstellungen.

Landesverbandspräsident Kramer spricht am Rotkreuzgedenkstein in Düppel über die Bedeutung des humanitären Völkerrechts und gedenkt der ersten Rotkreuzdelegierten der Weltgeschichte, Dr. Louis Appia und Hauptmann Charles van de Velde.

Podiumsdiskussion zum Humanitären Völkerrecht im August 2014 in Sonderburg mit deutschen und dänischen Rotkreuzexperten

Viel beachtet wird auch die Arbeit der Rotkreuzmuseen.

Der Einsatz freiwilliger Rotkreuzhelfer zur Versorgung von Kriegsopfern und die Gründung von Rotkreuzvereinen waren zentrale Forderungen, die von den Vätern des Roten Kreuzes vor über 150 Jahren aufgestellt wurden. Damit sollte die praktische Umsetzung humanitärer Aufgaben sichergestellt werden. Die Rotkreuzmuseen – in Schleswig-Holstein das Museum für Rotkreuzgeschichte in Pinneberg -  zeichnen diesen Weg mit ihren Exponaten anschaulich nach.

Die Rotkreuzmuseen unterstützen mit ihren festen Ausstellungen und Wander-Ausstellungen bei Rotkreuzveranstalten die Vermittlung der Rotkreuzgrundsätze und des Humanitären Völkerrechts aktiv und auf unterhaltsame Art.

Sie regen zur Beschäftigung mit den Wurzeln des Roten Kreuzes an und zeugen von der anhaltenden Bereitschaft der Menschen, sich ehrenamtlich im Roten Kreuz zu engagieren.