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Es wird lecker!
20.04. / 21.04.2013 – Praxisausbildung der Feldköche

Teilnehmer und Ausbilder des Feldkochlehrgangs 2013
Teilnehmer und Ausbilder des Feldkochlehrgangs 2013

Bei allen anderen Lehrgängen würde man vor dem Praxiswochenende vielleicht sagen es wird interessant oder spannend, die in der Ausbildung befindlichen Feldköche wissen aber, es wird lecker!

Denn sie haben während ihrer dreitägigen Theorieausbildung, der die Technikeinweisung an unterschiedlichen Feldküchen vorausging, den Speiseplan für das Praxiswochenende gemeinsam bereits erstellt.

Alle sich zu diesem Ausbildungshöhepunkt in Futterkamp befindlichen anderen DRK-Gruppen dürfen gespannt sein, denn die 13 Feldköche aus den Kreisverbänden Kiel, Nordfriesland, Ostholstein, Segeberg und Steinburg werden für die einzelnen Gerichte auf alle Gar- und Zubereitungstechniken einer Feldküche eingehen.

Außerdem ihre theoretischen Kenntnisse zur Speiseplangestaltung, Mengenberechnung, Hygiene, Ernährungslehre, Verpflegungsausgabe, um nur Einiges zu nennen, in die Praxis umsetzen. 

Ein ,,Vollblut Rotkreuzler" trat seine letzte Reise an. Am 06.10.2012 verstarb Gerhard Biesold

Eine lange Rotkreuz-Vita hat Gerhard Biesold nachzuweisen.  So trat er nach den Kriegswirren 1952 als aktiver Helfer in das DRK ein und absolvierte im DRK-Kreisverband Kiel unzählige Fach- und Führungsausbildungen der Gemeinschaften..

Mitte der 50ger Jahre erweiterte Biesold seine Fachausbildungen im Bereich Betreuungsdienst, Fernmeldedienst, Strahlenschutz sowie Sonderausbildungen für die neu aufgestellten Hilfszugabteilungen. Für die meisten Ausbildungen erwarb er anschließend die Lehrberechtigungen und die Ausbildungsberechtigungen für die Ausbilderschulung.

1957 machte der Kamerad Biesold sein Hobby, das Roten Kreuz, zum Beruf. Im DRK-Landesverband Schleswig-Holstein übernahm er als „Lagerkäpten“ das JRK- Lager in Lindhöft, wurde dann Lehrbeauftragter des Generalsekretariates, wechselte später wieder zum Landesverband und wurde Leiter der DRK-Landesschule in Bellin.  Zu dieser Zeit hat Gerhard Biesold unzählige „junge Rotkreuzler“ zu Führungskräften geschult und war maßgeblich in den Fachausbildungen des Betreuungsdienstes, des Fernmeldedienstes und in technischen Ausbildungen als Ausbildungsleiter tätig. Ehrenamtlich war er in verschiedenen Funktionen und später Führer der Hilfszugabteilung VII tätig.

Seine berufliche Tätigkeit beim DRK-Landesverband beendete Biesold 1986 als Leiter des Landesnachforschungsdienstes.

Aber auch nach seiner beruflichen Tätigkeit blieb er dem Roten Kreuz treu und war bis 1996 stellvertretender Vorsitzender im DRK-Kreisverband Kiel. Neben seiner aktiven Mitgliedschaft in Kiel und Kronshagen war Biesold KBF in Neumünster und stellvertretender K-Beauftragter des Landesverbandes.

Er war in vielen leitenden Funktionen für das DRK im In- und Ausland an KatS- Einsätzen /Übungen und humanitären Hilfsprojekten beteiligt. Hierfür hat er hohe Auszeichnungen der Liga der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, des Deutschen Roten Kreuzes, des Landesverbandes Schleswig-Holstein sowie die Sturmflutmedaillen Schleswig-Holstein von Hamburg erhalten.

 

CBRN

Gruppenfoto CBRN Lehrgang in Futterkamp

Gemeinsam mit unseren Nachbarn aus Hamburg wurde am vergangenem Wochenende erstmals eine Ausbildung CBRN duchgeführt. Elf interessierte Helfer aus fünf Kreisverbänden nahmen an der Ausbildung teil. In dieser Ausbildung wurden Grundlagen vermittelt, um sich gegen Gefahren zu schützen, die von Freisetzung chemischer, biologischer, radioaktiver oder nuklearer Stoffe ausgehen. Neben den CBRN-Grundlagen/ Schutzmaßnahmen, der persönlichen Schutzausrüstung, Einsatzlehre und natürlich auch den rechtlichen Grundlagen, haben die Teilnehmer real erfahren können, wie schwer sich einfache Dinge mit Tragen der Schutzausrüstung gestalten. Plötzlich sehen alle Teilnehmer gleich aus und die Kommunikation beim Tragen einer Schutzmaske ist doch sehr eingeschränkt.

Neue Ausbilder Betreuung

Im Oktober und November 2012 fanden sich neun Rotkreuzler aus fünf Kreisverbänden Schleswig-Holsteins in Futterkamp ein, um an zwei Wochenenden von Annette Tedsen und Uta Wilms zu Ausbildern Betreuung geschult zu werden.

Am ersten Wochenende standen die „Helfergrundausbildung Betreuungsdienst“ und die Einweisung in die Lehrunterlage der Fachdienstausbildung „Soziale Betreuung und Unterkunft“ auf dem Lehrplan.

Das zweite Wochenende war dann geprägt durch die Durchführung der Lehrproben der Fachdienstausbildung.

Mit viel Spaß haben sich die zukünftigen Ausbilder auch als Team gefunden und bewährt! So wurden im sogenannten „Mörderspiel“ ausgeklügelte Strategien entwickelt, um gegen die Teilnehmer der parallel stattfindenden Ausbildung für Leitungs- und Führungskräfte Teil B zu bestehen und mit möglichst vielen Personen zu überleben.

Unser Fazit: Ausbilder Betreuung überleben alle(s)!

 

Bild zeigt Foto der Verabschiedeten

Übung TWA -
Elbwasser trinkbar gemacht!!!

Der Auftrag an die Helfer/-innen des Deutschen Roten Kreuzes lautete: „Trinkwasserversorgung des Regio-Klinikum Wedel sicherstellen".

Angenommen wurde für diese Übung ein Wasserrohrbruch mit Verunreinigung des Trinkwassers. Innerhalb von 24 Stunden sollte die Versorgung wieder über das Trinkwassernetz stattfinden.

Aus diesem Grunde waren 20 Helfer/-innen der DRK-Ortsvereine Pinneberg, Rellingen und Wedel am Wochenende 19. - 21.10.2012 am Strandbad in Wedel aktiv, um aus dem Wasser der Elbe Trinkwasser zu bereiten. Bereits am Freitagnachmittag wurde die Infrastruktur des Platzes hergestellt. Die Stromversorgung wurde durch 3 Notstromaggregate sichergestellt und diverse Scheinwerfer errichtet um den Platz auszuleuchten. Zusätzlich wurde ein Zelt aufgebaut, mit Feldbetten und Zeltgarnituren ausgestattet, damit sieben der 20 Kamerad/-innen vor Ort übernachten konnten, um den Schichtbetrieb rund um die Uhr sicherzustellen. Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahmen die Kamerad/-innen der DRK-Bereitschaft Wedel.

Die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) wurde aufgebaut und um 20:00 Uhr das erste sogenannte Rohwasser aus der Elbe gepumpt. Kurz darauf fielen zwei der drei Pumpen aus. Dadurch verzögerte sich die Wasserentnahme leicht. Gegen Mitternacht wurde dann das erste vorbehandelte Wasser gefiltert und durch das Feldlabor als „Trinkwasser" bestätigt. Bis Samstagnacht wurden rund 50.000 l Elbwasser aufbereitet und somit der Übungsauftrag erfüllt.

Nach einer Planungszeit von drei Monaten zeigten sich die Einsatzleiter Maren Radlow und Ulrich Tintelott (beide OV Pinneberg) erleichtert. Die Übung hat gezeigt, dass eine Trinkwasserversorgung gut sicherzustellen ist.

Foto (c) by Sahl: Gruppenbild vor den Einsatzfahrzeugen: Torben Ramcke, Tobias Tönnies, Kevin Banniger, Pia Bernier, Stefan Nolte, Rune Bormann und die Einsatzleitung Maren Radlow und Ulrich Tintelott. Nicht auf dem Bild: Lars Wustmann, Patrick Jathe, Bernd Siedentop, Chrisch Mäsch und Annette Sahl und die Wedeler Kameraden.

Ihr Ansprechpartner:

Nationale Hilfsgesellschaft
Axel Rasch


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