Gesund in der Pflege
Projekt zur Förderung der Verweildauer im Pflegeberuf
Der demographische Wandel ist im vollen Gange. Stagnierende Geburtenzahlen sowie kontinuierlich steigende Lebenserwartung führen mittel und langfristig zu gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur der Bundesrepublik Deutschland.
Die Konsequenz ist, dass wir in Zukunft weniger und im Durchschnitt älter sein werden: Unternehmen werden ihre wirtschaftlichen Herausforderungen mit älteren Belegschaften bewältigen müssen. Achtsamkeit und Mitarbeiterpflege werden zu wesentlichen Bestandteilen einer wirtschaftlichen effizienten Unternehmensführung.
Der DRK Landesverband SH e.V. stellt sich diesen Herausforderungen der Zukunft und führt mit dem Projekt „ Gesund in der Pflege“ Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Pflegebereich durch; mit dem Ziel eine längere Verweildauer der Pflegekräfte in dieser Berufssparte zu erreichen und Nachwuchskräfte zu gewinnen. Das Projekt „ Gesund in der Pflege“ startete im Oktober 2011 und wird sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken.
Es richtet sich an Pflegekräfte und Führungskräfte, die in der stationären und ambulanten Pflege tätig sind.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist das Arbeitsbewältigungscoaching, ein Beratungsinstrument welches Denkanstöße liefert und vorsorgendes Handeln unterstützt, sowohl beim Einzelnen als auch auf betrieblicher Ebene zum Erhalt, zur Förderung oder Wiederherstellung von Arbeitsbewältigungsfähigkeit.
Es werden in der ersten Projektphase 10 Modellbetriebe akquiriert, in denen unter Einbezug der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie der Führungsebene Maßnahmenpakete entwickelt werden, die mittelfristig zu einer Verbesserung der Arbeitsbewältigungsfähigkeit der Beschäftigten führen und langfristig die Verweildauer der Beschäftigten in der Pflegebranche erhöhen.
In der zweiten Projektphase werden die gewonnenen Erkenntnisse des ersten Projektdurchlaufs auf 10 Transferbetriebe übertragen und verfeinert, so dass am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit 600 Pflegekräfte und 50 Führungskräfte geschult/ beraten und für dieses Thema sensibilisiert wurden.
















